Schlaf wechselt zwischen NREM- und REM-Phasen. Ein Zyklus beginnt laut NHLBI typischerweise nach etwa 80 bis 100 Minuten erneut; Dauer und Zusammensetzung verändern sich über die Nacht.
Zu Beginn der Nacht ist tiefer NREM-Schlaf typischerweise stärker vertreten, später werden REM-Abschnitte länger. Auch kurze Wachmomente können auftreten. Darum kann eine gleichmäßige Balkengrafik nur ein Lernmodell sein.
Was Rechner daraus ableiten dürfen
Ein Zeitrechner kann mehrere Fenster um einen Mittelwert zeigen. Er darf daraus weder deine aktuelle Phase noch eine garantierte Wachheit ableiten. Für die Erholung bleibt genügend Gesamtschlaf entscheidend.
Der Schlafrechner zeigt dir mehrere mögliche Zeitfenster. Er berücksichtigt deine Einschlafdauer und modelliert Schlafzyklen als variable Spanne von ungefähr 80 bis 100 Minuten – nicht als exakte persönliche Messung.
Der Zeitstrahl teilt deine geschätzte Schlafzeit in mögliche Modellzyklen. Er zeigt zusätzlich, wie viele Zyklen bei einer Spanne von 80 bis 100 Minuten rechnerisch denkbar wären.
Schlafträgheit ist die vorübergehende Benommenheit nach dem Aufwachen. Zeitpunkt, vorheriges Schlafstadium, Schlafdefizit, Tageszeit und individuelle Faktoren können sie beeinflussen.
Schlafbedarf verändert sich mit dem Alter und bleibt innerhalb einer Altersgruppe individuell. Für Erwachsene werden regelmäßig mindestens sieben Stunden empfohlen; Kinder und Jugendliche benötigen meist mehr.